Doppelnahtschnitt

Doppelnahtschnitt

DoppelnahtschnittDoppelnahtschnitt

Doppelnahtschnitt

Doppelnahtschnitt

Doppelnahtschnitt

Gerade bei stärkeren, ansatzfreien Strukturprofil-Tapeten gelingen die Nähte besonders sauber, wenn man den Doppelnahtschnitt anwendet. Die neue Bahn wird so angesetzt, daß sie die vorherige um ca. 5-7 cm überlappt.

Im Überlappungsbereich werden mit einem Cuttermesser beide Bohnen oben einge- schnitten.

In diesem Anschnitt setzt man das Gleitfußmesser an und zieht den Schnitt freihand zum unteren Bahn-Ende.

Das Gleitfußmesser bietet dabei den Vorteil, daß es die Wand nicht anschneidet d. h. den Untergrund nicht schwächt. Anderenfalls würden die Nähte später leicht aufplatzen.




Nach dem Schnitt werden die beiden Randstreifen herausgezogen.


Der Nahtbereich wird nun mit der Bürste bzw. Moosgummirolle gut angedrückt. Kleisterflecke entfernt man mit einem feuchten Tuch oder Schwamm. Die Naht ist sauber und fast unsichtbar. Das liegt vor allem an den absolut bündigen Schnitt- kanten, aber auch daran, daß der Freihand-Schnitt von der Struktur überspielt wird.



Beschädigungen, Flecke usw. an der tapezierten Wand lassen sich leicht ausbessern, indem man ein neues Tapetenstück auf die Schadstelle halt und diese mit dem Cuttermesser ausschneidet. Das deckungsgleiche neue Stück wird an Stelle des alten (abgespaltenen) eingeklebt.